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Eigenverbrauch-Rechner – mit WP-Standard-Sidebar (Vorschau)







Photovoltaik-Rechner

Eigenverbrauch & Autarkiegrad berechnen

Finde in Sekunden heraus, wie viel deines Solarstroms du selbst nutzt und wie unabhängig dich deine Photovoltaikanlage vom Stromnetz macht.

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Mit oder ohne Speicher


Dein Eigenverbrauch & Autarkiegrad

Trage deine Werte ein – das Ergebnis aktualisiert sich automatisch.



kWh/Jahr
Ein 4-Personen-Haushalt liegt bei rund 3.500–4.500 kWh.


kWp
Faustregel: rund 1 kWp pro 1.000 kWh Verbrauch.




kWh
0 = kein Speicher. Typisch sind 5–10 kWh.

Erweiterte Einstellungen



ct/kWh


ct/kWh


–
Eigenverbrauch
des Solarstroms

–
Autarkiegrad
Unabhängigkeit vom Netz
Solarertrag pro Jahr–
davon selbst genutzt–
ins Netz eingespeist–
Reststrom aus dem Netz–
Wirtschaftlicher Nutzen pro Jahr
Ersparnis durch Eigenverbrauch–
Einspeisevergütung–
Gesamt–

Die Ergebnisse sind eine Orientierung auf Basis etablierter Berechnungsmodelle zur PV- und Speicher­dimensionierung. Tatsächliche Werte hängen zusätzlich von deinem Verbrauchsprofil, der Dachausrichtung, Verschattung und dem Wetter ab.

Eigenverbrauch und Autarkie – einfach erklärt

Wer über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, stößt schnell auf zwei zentrale Kennzahlen: die Eigenverbrauchsquote und den Autarkiegrad. Beide beschreiben, wie gut Erzeugung und Verbrauch zusammenpassen – aber sie beantworten unterschiedliche Fragen. Sie werden häufig verwechselt, obwohl der Unterschied für die Auslegung deiner Anlage entscheidend ist.

Eigenverbrauchsquote= selbst genutzter Solarstrom ÷ gesamter erzeugter Solarstrom
Autarkiegrad= selbst genutzter Solarstrom ÷ gesamter Stromverbrauch

Die Eigenverbrauchsquote sagt dir also, welchen Anteil deines produzierten Solarstroms du direkt selbst nutzt, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Der Autarkiegrad sagt dir, welchen Anteil deines gesamten Strombedarfs du aus der eigenen Anlage deckst. Beide greifen auf dieselbe selbst verbrauchte Strommenge zurück – setzen sie aber ins Verhältnis zu unterschiedlichen Größen.

Der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Autarkie

Ein Beispiel macht es greifbar: Eine kleine Anlage auf einem Haushalt mit hohem Verbrauch hat oft eine hohe Eigenverbrauchsquote (fast der gesamte Solarstrom wird sofort verbraucht), aber einen niedrigen Autarkiegrad (sie deckt nur einen kleinen Teil des Gesamtbedarfs). Umgekehrt sorgt eine groß dimensionierte Anlage für mehr Autarkie, während die Eigenverbrauchsquote sinkt, weil an sonnigen Tagen viel Überschuss ins Netz fließt.

Hohe Eigenverbrauchsquote

Viel vom Solarstrom wird direkt genutzt. Gut für die Wirtschaftlichkeit – kann aber bedeuten, dass die Anlage für den Bedarf eher klein ist.

Hoher Autarkiegrad

Ein großer Teil des Verbrauchs kommt vom eigenen Dach. Weniger Netzbezug – erfordert meist eine größere Anlage und oft einen Speicher.

Typische Werte: Was ist realistisch?

Für ein Einfamilienhaus mit ausgewogen dimensionierter Anlage kannst du dich an diesen Richtwerten orientieren:

Ohne Speicher

25–35 %

Eigenverbrauch und Autarkie liegen jeweils meist in diesem Bereich.

Mit passendem Speicher

55–70 %

Ein Stromspeicher hebt beide Werte deutlich an.

Ein sehr hoher Eigenverbrauch ist nicht automatisch das Ziel: Entscheidend ist die Kombination aus solidem Eigenverbrauch und ausreichender Autarkie, die zu deinem Verbrauch und deinem Budget passt.

So erhöhst du deinen Eigenverbrauch

Je mehr deines Solarstroms du selbst nutzt, desto stärker profitierst du – denn jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Strompreis, der deutlich über der Einspeisevergütung liegt. Diese Hebel helfen:

  • Stromspeicher nachrüsten: der wirkungsvollste Hebel – er verschiebt den Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden.
  • Verbrauch in den Tag verlagern: Waschmaschine, Spülmaschine oder Trockner laufen idealerweise bei Sonnenschein.
  • Wärmepumpe koppeln: Heizen und Warmwasser mit Solarstrom erhöhen den Eigenverbrauch spürbar. Mehr dazu im Bereich Wärmepumpe.
  • E-Auto tagsüber laden: ein Elektroauto ist ein flexibler, großer Verbraucher für Solarüberschuss.
  • Smart-Home-Steuerung: automatisierte Geräte nutzen Überschüsse gezielt dann, wenn sie anfallen.

Welche Rolle spielt der Stromspeicher?

Der größte Sprung bei Eigenverbrauch und Autarkie entsteht durch einen Batteriespeicher. Ohne Speicher kann tagsüber erzeugter Überschuss abends nicht mehr genutzt werden. Ein Speicher fängt genau diese Energie auf. Als Faustregel gilt eine nutzbare Kapazität von etwa 1 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch als sinnvoller Startpunkt. Größere Speicher bringen zunehmend geringere Zusatzgewinne, weil im Winter grundsätzlich weniger Sonnenstrom zur Verfügung steht. Ob sich ein Speicher für dich rechnet, hängt von Preis, Nutzung und Strompreis ab – Details findest du im Bereich Stromspeicher.

So rechnet dieser Rechner

Der Rechner ermittelt zunächst den zu erwartenden Jahresertrag aus der Anlagenleistung und der Sonneneinstrahlung an deinem Standort. Aus dem Verhältnis von Erzeugung zu Verbrauch und der Speichergröße werden anschließend Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad abgeleitet – nach einem Modell, das an den Forschungsergebnissen zur Dimensionierung von Photovoltaik-Batteriesystemen orientiert ist. Für die Wirtschaftlichkeit werden die selbst genutzte Strommenge mit deinem Strompreis und der eingespeiste Überschuss mit der Einspeisevergütung bewertet. Für eine präzise Auslegung deiner konkreten Anlage empfehlen wir zusätzlich eine individuelle Simulation oder die Beratung durch einen Fachbetrieb.

Häufige Fragen zu Eigenverbrauch & Autarkie

Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Autarkie?

Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welcher Anteil deines erzeugten Solarstroms direkt im Haushalt genutzt wird. Der Autarkiegrad beschreibt, welcher Anteil deines gesamten Stromverbrauchs durch die eigene Solaranlage gedeckt wird. Beide Werte nutzen dieselbe selbst verbrauchte Strommenge, setzen sie aber in Bezug zu unterschiedlichen Größen – einmal zur Erzeugung, einmal zum Verbrauch.

Was ist ein guter Eigenverbrauchsanteil?

Ohne Stromspeicher liegt der Eigenverbrauch bei einer typisch dimensionierten Anlage meist zwischen 25 und 35 Prozent. Mit einem passenden Speicher sind 55 bis 70 Prozent realistisch. Ein sehr hoher Eigenverbrauch ist aber nicht automatisch besser – er kann auch bedeuten, dass die Anlage im Verhältnis zum Verbrauch klein ausgelegt ist.

Wie hoch ist der Autarkiegrad ohne Speicher?

Bei einer ausgewogen dimensionierten Photovoltaikanlage ohne Speicher liegt der Autarkiegrad meist zwischen 25 und 35 Prozent. Der Grund: Tagsüber erzeugter Überschuss kann ohne Speicher abends und nachts nicht genutzt werden und wird stattdessen ins Netz eingespeist.

Kann ich mit Photovoltaik 100 % Autarkie erreichen?

In der Praxis ist eine vollständige Autarkie mit einer normalen PV-Anlage und einem Hausspeicher kaum erreichbar, da im Winter deutlich weniger Sonnenstrom zur Verfügung steht. Realistisch sind je nach Anlagengröße und Speicher rund 60 bis 85 Prozent. Für nahezu 100 Prozent wäre eine saisonale Speicherung nötig, die für Haushalte derzeit unwirtschaftlich ist.

Wie stark erhöht ein Stromspeicher den Eigenverbrauch?

Ein Speicher verschiebt tagsüber erzeugten Überschuss in die Abend- und Nachtstunden. Dadurch steigen Eigenverbrauch und Autarkie deutlich – bei einer üblichen Dimensionierung häufig von rund 30 Prozent auf 55 bis 70 Prozent. Größere Speicher bringen zunehmend geringere Zusatzgewinne.

Wie genau ist dieser Rechner?

Der Rechner liefert eine fundierte Orientierung auf Basis etablierter Berechnungsmodelle zur Dimensionierung von PV- und Speichersystemen. Die tatsächlichen Werte hängen zusätzlich von deinem individuellen Verbrauchsprofil, der Dachausrichtung, Verschattung und dem Wetter ab. Für eine exakte Auslegung empfiehlt sich eine individuelle Simulation oder die Beratung durch einen Fachbetrieb.

Welche Rolle spielt der Strompreis für die Ersparnis?

Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den Bezug aus dem Netz – und damit den vollen Strompreis. Da dieser im Schnitt deutlich über der Einspeisevergütung liegt, ist ein hoher Eigenverbrauch wirtschaftlich meist attraktiver als die Einspeisung des Überschusses ins Netz.

Wie wird der Eigenverbrauch berechnet?

Grundlage sind dein Jahresstromverbrauch, die Leistung deiner PV-Anlage in Kilowattpeak, der zu erwartende Solarertrag an deinem Standort und – falls vorhanden – die nutzbare Kapazität deines Stromspeichers. Aus dem Verhältnis von Erzeugung zu Verbrauch und dem Speicher ergeben sich Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad.