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    Startseite » Länderspezifische Solarförderungen in Deutschland (nach Bundesland)
    Kosten & Förderung

    Länderspezifische Solarförderungen in Deutschland (nach Bundesland)

    FlorianBy Florian4. November 2025Updated:4. November 2025Keine Kommentare7 Mins Read
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    1. Einleitung: Warum regionale Solarförderungen 2025 wichtiger sind denn je

    Photovoltaik boomt – und das in ganz Deutschland. Immer mehr Hausbesitzer, Unternehmen und Kommunen setzen auf Solarenergie, um Stromkosten zu senken, das Klima zu schützen und unabhängiger vom Energiemarkt zu werden. Doch während die bundesweiten Förderungen wie die EEG-Einspeisevergütung oder KfW-Kredite weithin bekannt sind, gibt es auf Länderebene eine Vielzahl zusätzlicher Programme, die oft unterschätzt werden.

    Diese länderspezifischen Solarförderungen in Deutschland können mehrere Tausend Euro Zuschuss ausmachen – abhängig davon, wo du wohnst und welche Art von Solaranlage du planst. Ob Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Berlin: Fast jedes Bundesland unterstützt den Ausbau der Solarenergie mit individuellen Förderprogrammen für Photovoltaik, Stromspeicher, Mieterstrom oder Balkonkraftwerke.

    In diesem umfassenden Leitfaden zeigen wir dir, welche Solarförderungen nach Bundesland 2025 gelten, wie du sie kombinierst und worauf du bei der Antragstellung achten musst.



    2. Warum sich länderspezifische Solarförderungen lohnen

    Während die bundesweiten Programme von BAFA und KfW einheitlich geregelt sind, ergänzen die Länder diese mit eigenen Fördermaßnahmen. Das Ziel: den Ausbau der Solarenergie lokal beschleunigen, regionale Besonderheiten berücksichtigen und Bürger gezielt unterstützen.

    Vorteile der länderspezifischen Solarförderung:

    • Zusätzliche Zuschüsse zu bestehenden Bundesprogrammen
    • Individuelle Ausrichtung (z. B. auf Speicher, Balkonanlagen oder Mieterstrom)
    • Einfachere Anträge über regionale Energieagenturen
    • Kombinierbar mit KfW- oder BAFA-Förderung

    💡 Tipp:
    Wer eine Photovoltaikanlage plant, sollte unbedingt die Landesförderung prüfen – sie kann die Wirtschaftlichkeit um bis zu 30 % verbessern.


    3. Bundesweite Basis: EEG, KfW & BAFA als Grundlage

    Bevor wir in die länderspezifischen Details gehen, ein kurzer Überblick über die bundesweiten Förderinstrumente, auf die die Länderprogramme aufbauen:

    ProgrammFörderungZuständig
    EEG 2026Einspeisevergütung (ca. 8–12 ct/kWh)Bundesnetzagentur
    KfW 270Zinsgünstiger Kredit für PV & SpeicherKfW
    KfW 442Zuschuss für PV + Speicher + Wallbox (bis 10.200 €)KfW
    BAFA BEG EMFörderung für Wärmepumpen, SolarthermieBAFA

    Diese Förderungen lassen sich mit Landesprogrammen kombinieren, was die Attraktivität deutlich erhöht.

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    4. Übersicht: Länderspezifische Solarförderungen in Deutschland

    Hier findest du eine aktuelle Übersicht der wichtigsten Solarförderungen 2025, geordnet nach Bundesländern.


    Baden-Württemberg – Solarenergie-Förderung BW

    Baden-Württemberg ist ein Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien.

    Förderprogramme 2025:

    • Solarförderung BW: Zuschuss für Stromspeicher in Kombination mit PV-Anlage.
    • Förderhöhe: bis zu 1.500 € pro Speicher (je nach Kapazität).
    • Bedingung: Neuinstallation einer PV-Anlage (mind. 5 kWp).
    • Ansprechpartner: Landesenergieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW).

    💡 Zusätzlich: Förderung für PV-Carports und Fassadenanlagen in Modellprojekten.


    Bayern – Solarbonus & Speicherförderung

    Bayern setzt stark auf Solarstrom: Mit dem Programm „Solarbonus Bayern“ gibt es Zuschüsse für Speicher, Mieterstrom und Balkonanlagen.

    Förderprogramme 2025:

    • Solarbonus Bayern:
      • 500 € Zuschuss für PV-Anlage mit Speicher
      • 200 € für Balkonkraftwerke
      • Bonus für Kombination mit Wallbox (bis 300 €)
    • Zielgruppe: Private Hausbesitzer & Mieter
    • Antrag: Über energiebonus.bayern.de

    💡 Bayern bietet zusätzlich kommunale Solarförderungen, z. B. in München (bis 2.000 €).


    Berlin – SolarPLUS

    Berlin fördert mit dem Programm SolarPLUS die Installation von Solaranlagen auf Mietshäusern und Gewerbedächern.

    Förderdetails:

    • Zuschüsse für PV-Anlagen bis 100 kWp
    • 30 % Zuschuss auf Investitionskosten
    • Förderung auch für Batteriespeicher (bis 1.000 €)
    • Sonderbonus für Mieterstromprojekte

    💡 Besonderheit:
    SolarPLUS fördert auch Fachberatungen und Gutachten, um die Planung zu erleichtern.


    Brandenburg – Speicherförderung 2.0

    Das Land Brandenburg unterstützt vor allem Speicherlösungen.

    Programm: Speicherförderung Brandenburg

    • Zuschuss: bis 30 % der Kosten, max. 3.000 €
    • Voraussetzung: Neue PV-Anlage ab 5 kWp
    • Förderfähig: Speicher, Steuerungstechnik, Installation

    💡 Tipp:
    Brandenburg kombiniert die Förderung mit der EEG-Vergütung besonders effektiv.


    Bremen – Klimafonds Solar

    Bremen bietet über den Klimafonds Solar Bremen Zuschüsse für private PV-Anlagen.

    Förderung 2025:

    • 100 € pro kWp PV-Leistung (max. 1.000 €)
    • 250 € Zusatzbonus für Batteriespeicher
    • Förderung für Stecker-Solargeräte: 200 €

    💡 Hinweis:
    Anträge über die Bremer Energie-Konsens GmbH.


    Hamburg – Solaroffensive HH

    Hamburg hat das Ziel, bis 2030 alle geeigneten Dächer mit PV auszustatten.

    Förderprogramm: Solaroffensive Hamburg

    • Förderung: 100 €/kWp für private PV-Anlagen
    • Bonus: 500 € für Speicherintegration
    • Förderung auch für Balkonkraftwerke (200 €)
    • Antrag bei der Hamburg Energieagentur

    💡 Besonderheit:
    Pflicht zur PV-Installation bei Neubauten und Dachsanierungen – Förderung senkt Einstiegskosten.


    Hessen – Solar-Förderprogramm Hessen

    Hessen setzt auf eine Kombination aus Beratung, Zuschuss und Speicherförderung.

    Förderprogramme 2025:

    • Zuschuss für Speicher: bis 1.000 €
    • Förderung für Balkonanlagen: bis 200 €
    • Solar-Beratung Hessen: kostenlose Erstberatung über Landesstelle Energie.

    💡 Besonders attraktiv für Einfamilienhäuser mit Eigenverbrauch.


    Mecklenburg-Vorpommern – SolarInvest MV

    SolarInvest MV fördert PV-Anlagen, Speicher und Mieterstromprojekte.

    Förderhöhe:

    • 30 % Zuschuss auf förderfähige Kosten
    • Max. 4.000 € pro Projekt
    • Förderfähig: PV-Anlagen, Batteriespeicher, Smart-Home-Steuerung

    💡 Zielgruppe: Private Haushalte, KMU, Vereine.


    Niedersachsen – Solarenergie-Förderung Nds

    Niedersachsen unterstützt den Ausbau von PV und Speicher mit einem eigenen Landesprogramm.

    Förderung:

    • Bis zu 40 % Zuschuss für PV-Speichersysteme
    • Bonus für Mieterstromprojekte
    • 200 € Zuschuss für Stecker-Solar-Geräte

    💡 Hinweis:
    Förderung läuft über die NBank (Landesförderbank).


    Nordrhein-Westfalen – progres.nrw

    Eines der bekanntesten Landesprogramme ist progres.nrw.

    Förderinhalte:

    • Batteriespeicher: bis 3.000 €
    • Intelligente Steuerungssysteme: bis 500 €
    • Mieterstrom & Quartierslösungen: bis 20 % der Kosten

    💡 Tipp:
    Das Programm ist kombinierbar mit KfW-Krediten und EEG-Vergütung – ideal für Komplettlösungen.


    Rheinland-Pfalz – Solaroffensive RLP

    Rheinland-Pfalz fördert seit 2024 verstärkt private PV-Projekte.

    Förderprogramm: Solaroffensive RLP

    • Zuschuss: 10 % der Kosten, max. 1.000 €
    • Förderung für Speicher bis 2.000 €
    • Förderung auch für Landwirtschaft & Gewerbe

    💡 Besonders attraktiv bei gemeinschaftlichen Projekten (z. B. Energiegenossenschaften).


    Saarland – Solarstrom-Förderung Saar

    Das Saarland setzt auf einfache Zuschussförderung.

    Förderung:

    • 150 € pro kWp für PV-Anlagen
    • 300 € Bonus für Speicher
    • 200 € Förderung für Balkonanlagen

    💡 Antrag: Saarländische Energieagentur (SaarEnergie).


    Sachsen – Speicherförderung & Mieterstrom

    Sachsen fördert besonders den Mieterstrom und die Integration von Speichern.

    Förderprogramm: EnergieSpar-Solar Sachsen

    • Zuschuss: bis zu 40 %
    • Fokus: Mieterstrom, Gemeinschaftsanlagen, E-Ladeintegration
    • Förderfähig auch für Genossenschaften

    💡 Innovativ: Bonus für intelligente Lastmanagement-Systeme.


    Sachsen-Anhalt – SolarInvest ST

    Sachsen-Anhalt fördert mit SolarInvest ST Photovoltaik und Speicher.

    Förderhöhe:

    • 30 % Zuschuss für Speicher
    • 20 % für PV-Anlagen
    • Max. 3.500 € pro Projekt

    💡 Zielgruppe: Privatpersonen, Kommunen, KMU.


    Schleswig-Holstein – Solarförderung SH

    In Schleswig-Holstein läuft das Programm Klimaschutz für Dach und Speicher.

    Förderung:

    • 500 € für PV-Anlage
    • 1.000 € für Speicher
    • 200 € für Balkonkraftwerke
    • 30 % Förderung für öffentliche Gebäude

    💡 Antrag über das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz und Landwirtschaft (MEKUN).


    Thüringen – Solar Invest

    Thüringen bietet mit dem Programm Solar Invest Thüringen eines der umfangreichsten Förderpakete.

    Förderhöhe:

    • 20–40 % Zuschuss für PV- und Speicheranlagen
    • Bonus für Mieterstromprojekte
    • Förderung auch für Beratung und Machbarkeitsstudien

    💡 Kombinierbar mit EEG-Vergütung und KfW 270 – ideal für private & gewerbliche Projekte.


    5. Vergleichstabelle: Solarförderungen nach Bundesland

    BundeslandZuschuss PVZuschuss SpeicherZusatzbonus
    Baden-Württemberg–bis 1.500 €Smart Grid
    Bayern500 €bis 500 €Wallbox
    Berlin30 %bis 1.000 €Mieterstrom
    Brandenburg–30 %, max. 3.000 €–
    Bremen100 €/kWp250 €Balkonmodule
    Hamburg100 €/kWp500 €Pflichtbonus
    Hessen–bis 1.000 €Beratung
    Mecklenburg-Vorpommern30 %30 %Smart Home
    Niedersachsen40 %40 %Mieterstrom
    NRW–bis 3.000 €Quartierslösungen
    Rheinland-Pfalz10 %bis 2.000 €Genossenschaften
    Saarland150 €/kWp300 €Balkonmodule
    Sachsen40 %40 %Mieterstrom
    Sachsen-Anhalt20 %30 %Kommunen
    Schleswig-Holstein500 €1.000 €Öffentliche Gebäude
    Thüringen20–40 %20–40 %Studien

    6. Kombination von Landes- und Bundesförderungen

    Viele Förderprogramme lassen sich kombinieren. Eine typische Förderstrategie sieht so aus:

    FörderquelleMaßnahmeBetrag
    EEG-VergütungEinspeisevergütung (20 Jahre)9 ct/kWh
    KfW 270Kredit für PV + Speicher2,8 % Zins
    LandesprogrammSpeicherförderung1.000 €
    KommuneZusatzbonus500 €
    Steuer0 % MwSt + Steuerfreiheit19 % Ersparnis

    ➡️ Ergebnis: Gesamtersparnis bis zu 30 % der Investitionskosten.


    7. So beantragst du die Solarförderung nach Bundesland

    1. Programm auswählen
      → Welche Förderung passt zu deinem Bundesland und Projekt?
    2. Angebote einholen
      → Lasse dir von einem Fachbetrieb ein PV-Angebot erstellen.
    3. Antrag stellen (vor Baubeginn!)
      → Meist über die Energieagentur oder Landesbank.
    4. Zuwendungsbescheid abwarten
      → Erst danach darf installiert werden.
    5. Nachweise einreichen
      → Rechnungen, Fotos, technische Dokumente.

    💡 Tipp:
    Viele Energieagenturen unterstützen kostenlos bei der Antragstellung.


    8. Fazit: Länderspezifische Solarförderung in Deutschland – ein unterschätzter Vorteil

    Die Solarförderung nach Bundesland ist einer der wichtigsten, aber oft übersehenen Bausteine der Energiewende. Jedes Bundesland setzt eigene Schwerpunkte – von Speicherförderung über Mieterstrom bis zu Balkonanlagen-Zuschüssen.

    Kurz gesagt:
    Wer seine Investition clever plant, kann durch Kombination von bundesweiten und länderspezifischen Solarförderungen mehrere Tausend Euro sparen – und seine Anlage schneller amortisieren.

    💡 Tipp zum Schluss:
    Informiere dich rechtzeitig über die Programme in deinem Bundesland – viele Fördermittel sind limitiert und werden nach dem Prinzip „first come, first serve“ vergeben.

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    Florian
    Florian
    • Website

    Florian ist erfahrener Obermonteur für Photovoltaik-Großanlagen bei einem der führenden Solaranbieter in Deutschland. Seit vielen Jahren begleitet er große PV-Projekte von der ersten Baustellenplanung bis zur finalen Inbetriebnahme. Zu seinen Schwerpunkten gehören Freiflächenanlagen, große Industriedächer, komplexe Montagesysteme und leistungsstarke Gewerbeanlagen.

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