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    Startseite » Stromkostenvergleich: Netzstrom vs. Solarstrom – Was lohnt sich 2025 wirklich?
    Photovoltaik Grundlagen

    Stromkostenvergleich: Netzstrom vs. Solarstrom – Was lohnt sich 2025 wirklich?

    FlorianBy Florian4. November 2025Keine Kommentare7 Mins Read
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    Table of Contents

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    • Einleitung: Strompreis-Schock oder Unabhängigkeit?
    • 1. Stromkosten in Deutschland 2025 – Der Status quo
      • 1.1 Durchschnittliche Strompreise für Haushalte
      • 1.2 Strompreis-Entwicklung der letzten Jahre
    • 2. Solarstrom: Der eigene Strom vom Dach
      • 2.1 Was ist Solarstrom eigentlich?
      • 2.2 Stromgestehungskosten – so viel kostet Solarstrom wirklich
      • 2.3 Warum Solarstrom so günstig ist
    • 3. Stromkostenvergleich: Netzstrom vs. Solarstrom
      • 3.1 Direkter Kostenvergleich pro Kilowattstunde
      • 3.2 Beispielrechnung: Eigenheim mit 10 kWp-Anlage
      • 3.3 Mit Speicher noch günstiger
    • 4. Die wahren Kosten des Netzstroms
      • 4.1 Warum Netzstrom immer teurer wird
      • 4.2 Versteckte Kosten durch Strombezug
    • 5. Stromkostenvergleich über 25 Jahre
      • Beispielrechnung: Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch
    • 6. Umweltvorteile und Nachhaltigkeit
    • 7. Stromkostenvergleich für unterschiedliche Haushalte
    • 8. Einflussfaktoren auf den Stromkostenvergleich
    • 9. Wie Sie Ihren persönlichen Stromkostenvergleich berechnen
      • Schritt-für-Schritt-Anleitung
    • 10. Häufige Fragen (FAQ) zum Stromkostenvergleich
      • 1. Ist Solarstrom wirklich günstiger als Netzstrom?
      • 2. Wie lange dauert es, bis sich eine PV-Anlage bezahlt macht?
      • 3. Was passiert, wenn Strompreise sinken?
      • 4. Muss ich Solarstrom versteuern?
      • 5. Lohnt sich Solarstrom auch ohne Speicher?
    • 11. Zukunftstrend: Stromkostenvergleich 2030 – Solarstrom gewinnt
    • 12. Fazit: Stromkostenvergleich Netzstrom vs. Solarstrom
      • PRODUCT_NAME

    Einleitung: Strompreis-Schock oder Unabhängigkeit?

    Die Energiepreise in Deutschland haben sich in den letzten Jahren massiv verändert. Während die Stromkosten aus dem öffentlichen Netz immer weiter steigen, produzieren Millionen Haushalte ihren eigenen Strom vom Dach – sauber, günstig und planbar. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen einen genauen Stromkostenvergleich zwischen Netzstrom und Solarstrom anstellen, bevor sie investieren.

    Doch wie groß ist der Unterschied tatsächlich? Lohnt sich der Umstieg auf eine Photovoltaikanlage wirklich – und wann rechnet sich die Investition?

    In diesem Artikel machen wir den umfassenden Kostenvergleich zwischen Netzstrom und Solarstrom. Wir zeigen, wie sich die Preise zusammensetzen, was Sie heute und in Zukunft zahlen, und wie viel Sie mit einer Solaranlage langfristig sparen können. Außerdem erfahren Sie, wie sich Eigenverbrauch, Stromspeicher und Förderungen auf die Gesamtkosten auswirken.

    Am Ende werden Sie wissen: Warum selbst erzeugter Solarstrom nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich unschlagbar ist.


    1. Stromkosten in Deutschland 2025 – Der Status quo

    1.1 Durchschnittliche Strompreise für Haushalte

    Die Strompreise in Deutschland zählen zu den höchsten weltweit. 2025 zahlen Privathaushalte im Durchschnitt zwischen 37 und 42 Cent pro Kilowattstunde (kWh).

    Diese Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

    KostenbestandteilAnteil am GesamtpreisBeschreibung
    Energieerzeugung & Beschaffungca. 25 %Stromproduktion, Einkauf durch Anbieter
    Netzentgelteca. 25 %Nutzung der öffentlichen Stromnetze
    Steuern & Abgabenca. 40 %Stromsteuer, Mehrwertsteuer, Umlagen
    Vertrieb & Margeca. 10 %Verwaltung und Gewinnanteil des Anbieters

    1.2 Strompreis-Entwicklung der letzten Jahre

    JahrDurchschnittlicher Haushaltsstrompreis (ct/kWh)
    201528,8
    202031,9
    202240,0
    202539–42

    Der Trend ist eindeutig: Strom aus dem Netz wird teurer – und zwar dauerhaft. Experten erwarten bis 2030 einen Preis von über 45 Cent/kWh, bedingt durch steigende Netzentgelte, CO₂-Kosten und den wachsenden Strombedarf durch Elektromobilität und Wärmepumpen.


    2. Solarstrom: Der eigene Strom vom Dach

    2.1 Was ist Solarstrom eigentlich?

    Unter Solarstrom versteht man elektrische Energie, die mit Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) aus Sonnenlicht erzeugt wird. Die Umwandlung erfolgt über Solarzellen, die Sonnenenergie direkt in Gleichstrom umwandeln. Ein Wechselrichter wandelt diesen in haushaltsüblichen Wechselstrom um.

    Das Besondere: Solarstrom kann direkt im Haushalt verbraucht, gespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden.


    2.2 Stromgestehungskosten – so viel kostet Solarstrom wirklich

    Während Netzstrompreis und Steuern steigen, bleiben die Kosten für Solarstrom stabil – weil sie im Wesentlichen von der einmaligen Investition abhängen.

    Die sogenannten Stromgestehungskosten (LCOE – Levelized Cost of Electricity) für Solarstrom liegen 2025 in Deutschland bei:

    AnlagentypStromgestehungskosten (€/kWh)
    Kleine Dachanlage (<10 kWp)0,08 – 0,12 €
    Mittelgroße Anlage (10–30 kWp)0,07 – 0,10 €
    Gewerbliche Anlage (>30 kWp)0,05 – 0,08 €

    Damit kostet Solarstrom nur ein Drittel bis ein Viertel dessen, was Haushalte für Netzstrom bezahlen.


    2.3 Warum Solarstrom so günstig ist

    • Einmalige Investition: Anschaffungskosten fallen nur zu Beginn an.
    • Keine Rohstoffabhängigkeit: Sonnenenergie ist kostenlos.
    • Lange Lebensdauer: PV-Anlagen halten 25–30 Jahre.
    • Geringe Betriebskosten: Wartung und Versicherung liegen bei 1–1,5 % des Anlagenwerts pro Jahr.
    • Steuerliche Vorteile: Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen und Speicher.

    Einmal installiert, produziert Ihre Solaranlage also jahrzehntelang günstigen Strom – unabhängig vom Markt.


    3. Stromkostenvergleich: Netzstrom vs. Solarstrom

    3.1 Direkter Kostenvergleich pro Kilowattstunde

    JahrNetzstrompreis (ct/kWh)Solarstromkosten (ct/kWh)Ersparnis pro kWh
    2025401030
    2030 (prognostiziert)45936
    2040 (prognostiziert)50842

    Ergebnis: Wer 2025 auf Solarstrom umsteigt, spart über 25 Jahre bis zu 40.000 € Stromkosten bei einem typischen Einfamilienhaus.


    3.2 Beispielrechnung: Eigenheim mit 10 kWp-Anlage

    Datenbasis:

    • Anlage: 10 kWp
    • Investitionskosten: 10.000 €
    • Jahresertrag: 9.800 kWh
    • Eigenverbrauch: 35 % (3.430 kWh)
    • Einspeisevergütung: 8 ct/kWh
    • Strompreis: 0,40 €/kWh

    Jährliche Ersparnis:

    • Eigenverbrauch: 3.430 × 0,40 € = 1.372 €
    • Einspeisung: 6.370 × 0,08 € = 510 €
    • Gesamtvorteil: 1.882 €/Jahr

    Damit amortisiert sich die Anlage nach etwa 5,5 Jahren. Danach produziert sie kostenlosen Strom – für mindestens 20 weitere Jahre.


    3.3 Mit Speicher noch günstiger

    Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch auf 70–80 % und macht Sie weitgehend unabhängig vom Netz.

    Beispiel mit Speicher (5 kWh, 4.000 €):

    • Eigenverbrauch: 70 % = 6.860 kWh
    • Ersparnis: 6.860 × 0,40 € = 2.744 €
    • Einspeisung: 2.940 × 0,08 € = 235 €
    • Gesamtvorteil: 2.979 €/Jahr

    Amortisationszeit:
    14.000 € ÷ 2.979 € = 4,7 Jahre

    Der Speicher verkürzt also die Amortisationszeit und sorgt für maximale Unabhängigkeit vom Strommarkt.


    4. Die wahren Kosten des Netzstroms

    4.1 Warum Netzstrom immer teurer wird

    1. Netzentgelte steigen: Der Ausbau der Stromnetze kostet Milliarden.
    2. CO₂-Kosten: Fossile Energien werden zunehmend belastet.
    3. Wachsende Nachfrage: Elektromobilität und Wärmepumpen erhöhen den Verbrauch.
    4. Inflation & Beschaffung: Höhere Einkaufspreise für Stromanbieter.
    5. Politische Unsicherheiten: Globale Krisen beeinflussen Energiepreise stark.

    Diese Faktoren führen dazu, dass Netzstrom langfristig unberechenbar und teuer bleibt.


    4.2 Versteckte Kosten durch Strombezug

    Neben dem reinen Arbeitspreis (ct/kWh) zahlen Haushalte auch:

    • Grundgebühr: 8–15 € pro Monat
    • Abschläge & Nachzahlungen: schwankende Kosten
    • Strompreissteigerungen: keine Preisgarantie

    Solarstrom dagegen verursacht keine laufenden Preisrisiken – nur stabile Fixkosten für Wartung und Versicherung.


    5. Stromkostenvergleich über 25 Jahre

    Beispielrechnung: Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch

    SzenarioNetzstromPV-Anlage (10 kWp)
    Anschaffungskosten–10.000 €
    Strompreis (Ø 25 Jahre)0,42 €/kWh0,10 €/kWh
    Stromkosten über 25 Jahre42.000 €10.000 €
    Gesamtersparnis–32.000 €

    Und das ist konservativ gerechnet – bei weiter steigenden Netzstrompreisen wächst der Vorteil von Solarstrom noch deutlich.


    6. Umweltvorteile und Nachhaltigkeit

    Neben den finanziellen Vorteilen liefert Solarstrom auch einen ökologischen Mehrwert:

    • CO₂-Einsparung: Eine 10 kWp-Anlage spart jährlich rund 5 Tonnen CO₂.
    • Energieautarkie: Reduziert Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.
    • Nachhaltige Stromproduktion: Keine laufenden Brennstoffkosten.

    So wird Ihr Haus nicht nur günstiger im Betrieb, sondern auch umweltfreundlicher und zukunftssicher.


    7. Stromkostenvergleich für unterschiedliche Haushalte

    HaushaltstypVerbrauch (kWh/Jahr)PV-AnlageJahresersparnis
    Single-Haushalt2.5005 kWpca. 600–800 €
    Familie mit 2 Kindern5.00010 kWpca. 1.500–2.000 €
    Großes Einfamilienhaus8.00012 kWp + Speicherca. 2.500–3.000 €
    Gewerbebetrieb20.00030 kWpca. 5.000–6.000 €

    Egal ob Privathaushalt oder Unternehmen – Solarstrom lohnt sich fast immer.


    8. Einflussfaktoren auf den Stromkostenvergleich

    1. Standort und Globalstrahlung – Süddeutschland liefert bis zu 20 % mehr Ertrag.
    2. Ausrichtung & Neigung – Süd-Ausrichtung mit 30° Neigung ideal.
    3. Eigenverbrauchsquote – Je höher, desto schneller amortisiert sich die Anlage.
    4. Speichergröße – Optimiert die Nutzung des eigenen Solarstroms.
    5. Förderungen & Steuervorteile – 0 % Mehrwertsteuer, steuerfreie Erträge.
    6. Strompreis-Entwicklung – Je stärker die Netzpreise steigen, desto größer der Vorteil.

    9. Wie Sie Ihren persönlichen Stromkostenvergleich berechnen

    Schritt-für-Schritt-Anleitung

    1. Ermitteln Sie Ihren Jahresverbrauch (kWh)
      → z. B. 4.500 kWh pro Jahr
    2. Berechnen Sie Ihre jährlichen Netzstromkosten:
      Verbrauch × Strompreis (z. B. 0,40 €/kWh) = 1.800 €
    3. Kalkulieren Sie die Stromkosten Ihrer PV-Anlage:
      Gesamtkosten ÷ erwartete Lebensdauer (25 Jahre) ÷ Jahresproduktion
    4. Berücksichtigen Sie Eigenverbrauch & Einspeisevergütung:
      Je höher der Eigenverbrauch, desto geringer Ihre effektiven Stromkosten.
    5. Ermitteln Sie die Amortisationszeit:
      Investition ÷ jährliche Ersparnis = Jahre bis zur Kostenneutralität

    10. Häufige Fragen (FAQ) zum Stromkostenvergleich

    1. Ist Solarstrom wirklich günstiger als Netzstrom?

    Ja. Selbst bei konservativen Annahmen kostet Solarstrom nur etwa 10 Cent pro kWh – Netzstrom dagegen rund 40 Cent.

    2. Wie lange dauert es, bis sich eine PV-Anlage bezahlt macht?

    Je nach Anlagengröße und Eigenverbrauch zwischen 5 und 8 Jahren. Danach produziert sie fast kostenlos Strom.

    3. Was passiert, wenn Strompreise sinken?

    Langfristig ist das unwahrscheinlich. Selbst dann bleibt Solarstrom deutlich günstiger.

    4. Muss ich Solarstrom versteuern?

    Nein – private PV-Anlagen bis 30 kWp sind seit 2023 steuerfrei.

    5. Lohnt sich Solarstrom auch ohne Speicher?

    Ja. Auch ohne Speicher sparen Sie durch Eigenverbrauch und Einspeisevergütung jährlich Hunderte Euro.


    11. Zukunftstrend: Stromkostenvergleich 2030 – Solarstrom gewinnt

    In Zukunft wird der Unterschied zwischen Netzstrom und Solarstrom noch größer:

    • Netzstrompreise steigen weiter wegen CO₂-Kosten und Netzumlage.
    • PV-Technologie wird effizienter und günstiger.
    • Batteriespeicher ermöglichen fast vollständige Autarkie.
    • Mit Wärmepumpen und E-Mobilität wächst der Nutzen des eigenen Solarstroms.

    Bereits ab 2025 ist Solarstrom wirtschaftlich unschlagbar – 2030 wird er zur Selbstverständlichkeit in jedem Haushalt.


    12. Fazit: Stromkostenvergleich Netzstrom vs. Solarstrom

    Der Stromkostenvergleich zwischen Netzstrom und Solarstrom zeigt eindeutig: Wer selbst Energie produziert, zahlt langfristig nur ein Viertel der Kosten im Vergleich zum Strom aus dem Netz.

    Solarstrom:

    • ist preiswert, nachhaltig und unabhängig,
    • amortisiert sich in 5–7 Jahren,
    • senkt die Stromkosten um bis zu 75 %,
    • steigert den Wert Ihrer Immobilie,
    • und schützt Sie vor weiteren Preissteigerungen.

    Wer heute auf eine Photovoltaikanlage setzt, sichert sich nicht nur günstigen Strom, sondern langfristige finanzielle Stabilität. Der Stromkostenvergleich ist eindeutig – die Zukunft gehört dem Solarstrom.

    Kurz gesagt: Netzstrom wird teurer, Solarstrom bleibt günstig. Wer jetzt handelt, profitiert über Jahrzehnte.

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    Florian
    Florian
    • Website

    Florian ist erfahrener Obermonteur für Photovoltaik-Großanlagen bei einem der führenden Solaranbieter in Deutschland. Seit vielen Jahren begleitet er große PV-Projekte von der ersten Baustellenplanung bis zur finalen Inbetriebnahme. Zu seinen Schwerpunkten gehören Freiflächenanlagen, große Industriedächer, komplexe Montagesysteme und leistungsstarke Gewerbeanlagen.

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