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    Startseite » Warum die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern so wichtig ist
    Photovoltaik Mecklenburg-Vorpommern

    Warum die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern so wichtig ist

    SebastianBy Sebastian22. November 2025Keine Kommentare5 Mins Read
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    Der Ausbau privater Solaranlagen nimmt in ganz Deutschland rasant zu – und besonders im Norden investieren immer mehr Hausbesitzer in ihre eigene Stromerzeugung. Doch bevor eine Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb gehen darf, müssen bestimmte gesetzliche Schritte eingehalten werden. Die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern ist dabei ein entscheidender Prozess, denn nur mit korrekter Registrierung und Abstimmung mit dem Netzbetreiber ist die Anlage rechtlich abgesichert, förderfähig und technisch sicher eingebunden. Viele Betreiber unterschätzen diesen Teil – doch eine fehlende oder fehlerhafte Anmeldung kann zu Verzögerungen, technischen Problemen oder sogar zu Bußgeldern führen. Dieser Leitfaden erklärt umfassend, welche Vorschriften gelten, welche Netzbetreiber zuständig sind und welche Fristen du unbedingt beachten musst, damit die Inbetriebnahme deiner Solaranlage reibungslos funktioniert.


    Table of Contents

    Toggle
    • Welche Vorschriften gelten für die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern?
      • Zentrale Pflichten im Überblick:
    • Welche Netzbetreiber sind in Mecklenburg-Vorpommern zuständig?
      • Wichtige Netzbetreiber in Mecklenburg-Vorpommern:
      • Wichtige Unterschiede der Netzbetreiber:
    • Schritt-für-Schritt: So funktioniert die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern
      • 1. Netzverträglichkeitsprüfung (bei Anlagen über 800 Watt)
      • 2. Installation der Anlage durch den Solarteur
      • 3. Zählerwechsel oder Zähleranpassung
      • 4. Offizielle Inbetriebnahme durch den Elektriker
      • 5. Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR)
      • 6. Start der Einspeisevergütung (EEG)
    • Welche Fristen gelten für die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern?
      • Die wichtigsten Fristen im Überblick:
    • Sonderfälle: Balkonkraftwerke & Speicher in MV
      • Balkonkraftwerke:
      • Heimspeicher:
    • Fazit: Die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern ist einfacher, als viele denken – aber absolut entscheidend
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    Welche Vorschriften gelten für die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern?

    Die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern unterliegt bundesweit einheitlichen Regeln, ergänzt um regionale Besonderheiten der Netzbetreiber. Entscheidend ist, dass jede Solaranlage – vom kleinen Balkonkraftwerk bis zur großen Dachanlage – offiziell angemeldet wird. Nur so findet der Netzbetreiber heraus, welche Leistungen eingespeist werden und welche technischen Anforderungen erfüllt werden müssen.

    Zentrale Pflichten im Überblick:

    • Meldung beim zuständigen Netzbetreiber (vor Inbetriebnahme)
    • Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) (innerhalb von 4 Wochen)
    • Einholung der Zustimmung des Netzbetreibers bei Anlagen über 800 Watt Ausgangsleistung
    • Installation durch eine Elektrofachkraft bei größeren Anlagen
    • Meldung einer Wechselrichteränderung, Speicherinstallation oder Erweiterung

    Viele dieser Schritte übernimmt bei Bedarf der Installateur – dennoch sollten Betreiber wissen, welche Vorgaben gesetzlich bindend sind. Denn: Die PV-Anmeldung ist Voraussetzung für Einspeisevergütung, Netzverträglichkeit und Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller.


    Welche Netzbetreiber sind in Mecklenburg-Vorpommern zuständig?

    Ein zentraler Teil der PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern besteht darin, den richtigen Netzbetreiber zu identifizieren. Dieser ist nicht identisch mit deinem Stromanbieter, sondern der Betreiber des örtlichen Stromnetzes. In MV gibt es mehrere große und regionale Netzbetreiber.

    Wichtige Netzbetreiber in Mecklenburg-Vorpommern:

    • E.DIS AG (größter Netzbetreiber im Land)
    • WEMAG Netz GmbH
    • Stadtwerke Rostock Netzgesellschaft
    • Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)
    • Stadtwerke Neubrandenburg GmbH
    • Stadtwerke Greifswald GmbH

    Jeder Netzbetreiber stellt eigene Formulare und technische Vorgaben bereit – etwa zu Zählerwechseln, Anmeldeprozessen oder Einspeiseverträgen. Besonders E.DIS arbeitet mit einem digitalen Portal, über das Montage- und Anschlussanzeigen eingereicht werden.

    Wichtige Unterschiede der Netzbetreiber:

    • Manche Anbieter verlangen spezifische Messgeräte oder Zähler
    • Einige Netzbetreiber prüfen besonders streng bei Anlagen >10 kWp
    • Zählerwechsel kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen dauern
    • Technische Richtlinien können sich jährlich ändern

    Umso wichtiger ist es, eine Anmeldung frühzeitig vorzunehmen, um Verzögerungen bei der Inbetriebnahme zu vermeiden.


    Schritt-für-Schritt: So funktioniert die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern

    Damit die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern unkompliziert verläuft, lohnt es sich, die einzelnen Schritte genau zu kennen. Die folgende Übersicht erklärt den gesamten Ablauf:

    1. Netzverträglichkeitsprüfung (bei Anlagen über 800 Watt)

    Hier prüft der Netzbetreiber, ob das Netz die Einspeisung aufnehmen kann.
    Dies erfolgt durch:

    • Einreichen der Anmeldeunterlagen
    • Prüfung der Wechselrichterdaten
    • Bewertung der Einspeiseleistung
    • Freigabe oder Nachforderung zusätzlicher Dokumente

    2. Installation der Anlage durch den Solarteur

    Die PV-Anlage wird montiert, verkabelt und technisch geprüft.
    Der Elektriker erstellt:

    • Inbetriebnahmeprotokoll
    • Schaltplan
    • Messwerte gemäß VDE-Normen

    3. Zählerwechsel oder Zähleranpassung

    In vielen Fällen wird der alte Ferrariszähler durch einen:

    • Zweirichtungszähler oder
    • digitalen Smart Meter

    ersetzt.

    4. Offizielle Inbetriebnahme durch den Elektriker

    Erst jetzt gilt die Anlage als betriebsbereit und kann Strom liefern.

    5. Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR)

    Innerhalb von 4 Wochen muss jede PV-Anlage – auch Balkonkraftwerke – gemeldet sein.

    6. Start der Einspeisevergütung (EEG)

    Nach erfolgreicher Registrierung erfolgt die Vergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz.

    Dieser strukturierte Ablauf stellt sicher, dass die PV-Anlage rechtlich korrekt arbeitet und alle Fördervorteile in Anspruch genommen werden können.


    Welche Fristen gelten für die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern?

    Die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern ist streng fristgebunden, um Missbrauch, Sicherheitsrisiken und Netzüberlastungen zu verhindern.

    Die wichtigsten Fristen im Überblick:

    • Vor Baubeginn:
      Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber
    • Spätestens 4 Wochen nach Inbetriebnahme:
      Eintrag ins Marktstammdatenregister
    • Vor Einspeisebeginn:
      Genehmigung durch Netzbetreiber & Zählereinbau
    • Bei Erweiterungen oder Speicherinstallation:
      sofortige Meldung an Netzbetreiber + MaStR-Anpassung

    Wird eine Frist versäumt, können folgende Probleme entstehen:

    • Verlust des Anspruchs auf Einspeisevergütung
    • Bußgelder durch unrechtmäßige Einspeisung
    • Verzögerte Zählermontage
    • Technische Probleme beim Netzanschluss

    Darum ist es entscheidend, die Fristen frühzeitig einzuplanen.


    Sonderfälle: Balkonkraftwerke & Speicher in MV

    Auch Mini-PV und Speicher müssen bei der PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern korrekt erfasst werden.

    Balkonkraftwerke:

    • Registrierung im MaStR verpflichtend
    • Anmeldung beim Netzbetreiber notwendig
    • Keine Netzverträglichkeitsprüfung erforderlich
    • Maximaler Wechselrichter: 800 Watt

    Heimspeicher:

    • Müssen ebenfalls im MaStR eingetragen werden
    • Bei Nachrüstung: erneute Meldung beim Netzbetreiber
    • Wechselrichterdaten müssen aktualisiert werden

    Besonders Speicher werden häufig vergessen – was zu rechtlichen Problemen führen kann.


    Fazit: Die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern ist einfacher, als viele denken – aber absolut entscheidend

    Die PV-Anmeldung in Mecklenburg-Vorpommern stellt sicher, dass Solaranlagen korrekt installiert, gemeldet und technisch einwandfrei betrieben werden können. Sie ist Grundvoraussetzung für den legalen Betrieb einer PV-Anlage, für die Auszahlung der Einspeisevergütung und für einen störungsfreien Netzanschluss. Wer die vorgeschriebenen Schritte beachtet, frühzeitig den Netzbetreiber informiert und die Anmeldung im Marktstammdatenregister gewissenhaft durchführt, hat den größten Teil der Arbeit bereits erledigt. Ob kleine Balkonmodule oder große Dachanlagen – mit der richtigen Vorbereitung verläuft die Anmeldung problemlos und der Solarstrom fließt schneller, als man denkt. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, die eigene PV-Anlage korrekt anzumelden und die Vorteile der Solarenergie voll auszuschöpfen.

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    Sebastian
    Sebastian
    • Website

    Sebastian ist geprüfter Elektromeister und Redakteur bei Solaranlage.BLOG. In den vergangenen Jahren hat er über 100 Solar- und PV-Anlagen geplant, installiert und optimiert – von kleinen privaten Dachanlagen bis hin zu komplexen Gewerbeprojekten.

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