Mit dem starken Ausbau privater Photovoltaikanlagen wächst in ganz Deutschland der Wunsch nach größerer Energieunabhängigkeit. Besonders im Norden entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer dafür, ihren eigenen Solarstrom zu speichern, um nicht nur tagsüber, sondern auch abends und nachts von der Sonnenenergie zu profitieren. Die Kombination aus PV-Anlage und Batteriespeicher ist dabei eine der sinnvollsten Investitionen in die Zukunft – und dank der Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern wird der Einstieg zusätzlich erleichtert. Obwohl das Bundesland kein flächendeckendes Landesprogramm hat, öffnen zahlreiche kommunale Förderungen, regionale Klimaschutzprogramme und bundesweite Anreize attraktive finanzielle Spielräume. In diesem Artikel erfährst du alles über die Vorteile, Fördermöglichkeiten und optimale Speicherstrategien für dein Zuhause.
Warum ein Batteriespeicher in Mecklenburg-Vorpommern besonders viel bringt
Um die Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern optimal zu nutzen, lohnt es sich, zunächst den Nutzen eines Speichers zu verstehen. MV bietet hervorragende Bedingungen für Solarenergie – mit teils über 1.800 Sonnenstunden im Jahr –, doch der produzierte Strom steht naturgemäß überwiegend tagsüber zur Verfügung. Genau hier setzt ein Batteriespeicher an: Er ermöglicht es, die Energie des Tages in die Abend- und Nachtstunden zu übertragen.
Vorteile eines Batteriespeichers im Überblick:
- Eigenverbrauch bis zu 80 % möglich
Ohne Speicher oft nur 25–35 %, mit Speicher deutlich mehr. - Mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt
Speziell bei steigenden Energiepreisen ein enormer wirtschaftlicher Vorteil. - Notstromfunktion für mehr Sicherheit
Moderne Speicher bieten Backup-Systeme bei Stromausfällen. - Optimierte Nutzung der PV-Anlage
Weniger Einspeisung, mehr direkte Nutzung – besonders lukrativ. - Zukunftssichere Energieversorgung
Speicher machen PV-Anlagen fit für E-Autos, Wärmepumpen und Smart Home.
Da MV geografisch sehr flächig ist und viele Haushalte größere Dachflächen nutzen können, profitieren besonders Einfamilienhäuser stark von der Speicherinstallation.
Laufende und mögliche Speicherförderungen in Mecklenburg-Vorpommern
Offizielle Landesförderprogramme für Speicher existieren aktuell nicht dauerhaft – doch die Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern findet vor allem auf kommunaler Ebene statt. Außerdem lassen sich bundesweite Förderungen gezielt nutzen, sodass Speicher trotz höherer Kosten wirtschaftlich höchst attraktiv sind.
1. Kommunale Speicherförderungen in MV
Viele Städte bieten eigene Förderprogramme an, die jährlich neu aufgelegt werden:
Rostock
- Zuschüsse für Batteriespeicher
- Kombination mit PV-Anlagen oder Mini-PV-Anlagen möglich
- Förderhöhe: meist 200–500 €
Schwerin
- Klimafonds mit Zuschüssen für Speicherprojekte
- Oft gekoppelt an PV-Neuanlagen
- Förderhöhe: bis zu 1.000 € möglich
Greifswald & Neubrandenburg
- Zeitweise Förderprogramme für Heimspeicher
- Attraktiv in Verbindung mit energetischen Modernisierungen
Viele Programme laufen nach dem „first come, first served“-Prinzip und sind schnell ausgeschöpft.
Bundesweite Förderungen, die auch in MV gelten
Neben den kommunalen Förderungen können Hausbesitzer in ganz MV mehrere bundesweite Anreize nutzen, die die Anschaffung eines Speichers wirtschaftlich machen.
0 % Mehrwertsteuer
Seit 2023 gilt:
- 0 % MwSt. auf PV-Anlagen UND Speicher
Das spart sofort mehrere Tausend Euro.
KfW-Kredit 270
- Günstige Finanzierung für PV + Speicher
- Attraktive Konditionen für Eigenheimbesitzer
- Keine Kombination mit bestimmten kommunalen Förderprogrammen notwendig
EEG-Vergütung
Auch wenn ein Speicher keinen direkten Tarif erhält, steigert er den Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.
Weitere mögliche Fördertöpfe:
- Energieeffizienz-Programme von Landkreisen
- EU-Förderprogramme in ländlichen Räumen
- Förderungen über Klimaschutzmanager der Gemeinden
Somit existiert ein breites Fördernetz, das Speicher deutlich erschwinglicher macht.
Wie groß sollte dein Speicher in Mecklenburg-Vorpommern sein?
Um die Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern optimal einzusetzen, ist die richtige Speichergröße entscheidend. Eine zu große Batterie lohnt sich selten, eine zu kleine macht keinen spürbaren Unterschied.
Richtwerte für Privathaushalte:
| Haushaltsgröße | Speichergröße | Ideal für |
|---|---|---|
| 1–2 Personen | 4–6 kWh | Grundverbrauch, Abendnutzung |
| 3–4 Personen | 7–10 kWh | Hoher Tagesbedarf, Wärmepumpe |
| 4+ Personen | 10–15 kWh | E-Auto, hoher Alltagsverbrauch |
Zusätzlich spielt die PV-Anlagengröße eine zentrale Rolle:
- 5 kWp PV → Speicher 5–7 kWh
- 8 kWp PV → Speicher 7–10 kWh
- 10+ kWp PV → Speicher 10–15 kWh
In MV lohnt sich häufig eine leicht größere Batterie, da die Sonnenstunden im Sommer sehr hoch sind und die Einspeisung ansonsten ungenutzt verpufft.
Technische Empfehlungen: Welche Speicherarten sind sinnvoll?
Die Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt grundsätzlich alle gängigen Speichertechnologien. Doch nicht jeder Speicher passt zu jedem Haushalt.
1. Lithium-Ionen-Speicher (Standard)
- Hoher Wirkungsgrad (90 %+)
- Lange Lebensdauer (bis zu 15 Jahre)
- Ideal für Privathaushalte
2. Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4)
- Besonders sicher
- Sehr hohe Zyklenfestigkeit
- Empfohlen für Speichergrößen über 10 kWh
3. Salzwasserspeicher
- Umweltfreundlich
- Sehr langlebig
- Geringerer Wirkungsgrad, aber robuste Technik
4. AC- oder DC-Systeme?
- DC-Speicher sind effizienter (vor Wechselrichter)
- AC-Speicher sind flexibler – besonders bei Nachrüstung geeignet
Der Trend in MV geht klar zu Hybridwechselrichtern, die PV und Speicher perfekt kombinieren.
Praxisbeispiele aus Mecklenburg-Vorpommern
Beispiel 1 – Einfamilienhaus in Schwerin
- PV-Anlage: 8 kWp
- Speicher: 8 kWh
- Förderung: 500 € städtischer Zuschuss
- Ergebnis: Autarkiegrad 72 %
Beispiel 2 – Haus in Rostock
- PV: 10 kWp
- Speicher: 12 kWh LiFePO4
- Förderung: 300 €
- Effekt: Einsparung 2.700 € pro Jahr
Beispiel 3 – Reihenhaus in Greifswald
- Kleine PV: 5 kWp
- Speicher: 6 kWh
- Förderung: Keine, aber dank 0 % MwSt. dennoch sehr rentabel
Fazit: Die Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern macht Solarstromspeicherung besonders attraktiv
Die Speicherförderung in Mecklenburg-Vorpommern ist ein entscheidender Baustein auf dem Weg zu mehr Energieunabhängigkeit. Obwohl das Land selbst keine dauerhafte Förderung bietet, machen kommunale Zuschüsse, bundesweite Programme und die Mehrwertsteuerbefreiung Heimspeicher so bezahlbar wie nie zuvor. Für Hausbesitzer bedeutet das: Wer seine PV-Anlage mit einem Speicher kombiniert, erreicht deutlich höhere Eigenverbrauchsquoten, spart jährlich mehrere hundert Euro und macht sein Zuhause fit für die Zukunft. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit den Fördermöglichkeiten auseinanderzusetzen und die passende Speicherlösung zu installieren.
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