Close Menu
Solaranlage.blog
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Solaranlage.blog
    • Grundlagen
    • Planung
      • Solaranlage DIY
    • Stromspeicher
      • Notstrom & Ersatzstrom
    • Balkonkraftwerk
    • Wärmepumpe & Wallbox
      • Wallbox
      • Heizung
      • Dynamische Tarife & HEMS
    • Förderungen
      • KFW-Förderung
      • Förderung nach Bundesland
    • Reviews
      • Solarmodule
      • Wechselrichter
      • Heimspeicher
      • Balkonkraftwerk-Komplettsets
      • Balkonkraftwerk-Speicher
      • Halterungen & Montage
      • Powerstations
      • Mobile Solarpanels
      • Wallboxen
      • Energiemanager & HEMS
      • Smart Home & Messgeräte
      • Erfahrungen
      • Enpal
    • Rechner
      • PV-Rechner / Angebotsvergleich
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Solaranlage.blog
    Startseite » Mit professioneller Photovoltaik Planung die optimale PV-Anlage sicher realisieren
    Ratgeber & Tools

    Mit professioneller Photovoltaik Planung die optimale PV-Anlage sicher realisieren

    SebastianBy Sebastian31. Juli 2026Keine Kommentare1 Min Read
    Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Share
    Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

    ⏱ 13 Min. Lesezeit

    Auf einen Blick

    • Fundierte Photovoltaik Planung maximiert Ertrag und Wirtschaftlichkeit.
    • Standortanalyse ist Basis für optimale PV-Anlage.
    • Professionelle Planung vermeidet typische Fehler und Ertragsverluste.
    • Experten nutzen spezialisierte Software für präzise Planung.
    📖 Inhaltsverzeichnis
    1. Woran erkennt man, dass eine Photovoltaik Planung ohne Expertenwissen oft scheitert?
    2. Wie führt man eine präzise Standort- und Potenzialanalyse für die PV-Anlage durch?
    3. Welche Anforderungen und Komponenten sind bei der individuellen Anlagendefinition zu beachten?
    4. Was sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines PV-Planungsexperten oder Anbieters?
    5. Wie sichert man den finanziellen Erfolg und nachhaltigen Betrieb der PV-Anlage durch kluge Planung?
    6. Fazit
    7. Häufige Fragen
    Fakten auf einen Blick

    • Ertragsverluste bei Eigenplanung 10 bis 25 %
    • Ertragsverlust durch suboptimale Platzierung bis zu 30 %
    • Software-Beispiele: Sunny Design, PVGIS

    ✓ Redaktionell geprüft und freigegeben.

    professionelle Photovoltaik Planung bezieht zudem wichtige regulatorische Vorgaben, Fördermöglichkeiten und technische Anschlussbedingungen mit ein. Mit dieser systematischen Vorgehensweise erreichen Sie nicht nur eine maßgeschneiderte Lösung, sondern sorgen auch für eine langfristige Energieversorgung, die nachhaltig und rentabel ist – kurzum, die optimale PV-Anlage für Ihr Zuhause.

    Woran erkennt man, dass eine Photovoltaik Planung ohne Expertenwissen oft scheitert?

    Eine Photovoltaik Planung ohne Expertenwissen scheitert häufig an ungenauen Standortanalysen, fehlerhaften Dimensionierungen und fehlender Berücksichtigung technischer Rahmenbedingungen. Resultat sind ineffiziente Anlagen, höhere Kosten und Ertragsverluste, die eine fachgerechte Planung durch Spezialisten unabdingbar machen.

    Typische Fehler bei der Eigenplanung und ihre Folgen

    Viele Hobby-Planer unterschätzen die Komplexität einer PV-Anlagenplanung und begehen typische Fehler wie die falsche Ausrichtung der Module, ungenaue Abschätzung der Verschattung oder die Vernachlässigung der optimalen Neigung. Diese Fehler führen oft zu einer deutlich reduzierten Stromausbeute – im Durchschnitt 10 bis 25 % weniger Ertrag als bei professionell geplanten Anlagen. Außerdem werden häufig wichtige Faktoren wie die elektrische Verluste durch Kabelquerschnitte oder Wechselrichterauslegung vernachlässigt, was die Effizienz zusätzlich schmälert. Außerdem kann eine unzureichende Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und Netzanbindung sowohl zu Verzögerungen beim Netzanschluss als auch zu zusätzlichen Kosten führen.

    Warum eine fundierte Standortanalyse Basis jeder erfolgreichen PV-Anlage ist

    Die Standortanalyse bildet die Grundlage für jede erfolgreiche PV-Anlage, da Standortfaktoren wie Dachausrichtung, Neigung, lokale Verschattungen und meteorologische Daten den Energieertrag maßgeblich bestimmen. Professionelle Tools und solare Einstrahlungskarten ermöglichen hier präzise Berechnungen, die typische DIY-Ansätze ohne Zugang zu solchen Daten schwer abbilden können. Ohne eine detaillierte Standortbewertung bestehen Risiken, dass die PV-Anlage suboptimal platziert wird, was Ertragsverluste von bis zu 30 % zur Folge haben kann. Darüber hinaus zeigt die Analyse auch bauliche Einschränkungen auf, die bei der Dimensionierung der PV-Anlage und der Wahl der Komponenten berücksichtigt werden müssen.

    Vergleich: Professionelle Planung versus DIY-Ansatz

    Im Vergleich zum Do-it-yourself-Ansatz zeichnet sich die professionelle Photovoltaik Planung durch eine fundierte technische und wirtschaftliche Bewertung aus. Experten nutzen spezialisierte Software wie Sunny Design oder PVGIS, um sowohl die Modulkonfiguration als auch die Wirtschaftlichkeit umfassend zu optimieren. So wird nicht nur die installierte Leistung maximiert, sondern auch die Lebensdauer der Anlage gesichert und die Amortisationszeit präzise kalkuliert. Privatpersonen, die ohne Expertenwissen planen, übersehen oft versteckte Kostenfaktoren wie notwendige Schutzmaßnahmen oder die Einhaltung von Normen, was eine spätere Nachrüstung erforderlich machen kann. Außerdem bieten Fachplaner durch ihre Erfahrung eine objektive Anbieterauswahl und vermeiden Fehlentscheidungen, die DIY-Planer durch mangelnde Marktübersicht kaum verhindern können. Solar Rating bietet hierzu praxisnahe Leitfäden für eine erfolgreiche Planung.

    Wie führt man eine präzise Standort- und Potenzialanalyse für die PV-Anlage durch?

    Eine präzise Standort- und Potenzialanalyse kombiniert den Einsatz moderner Tools zur Sonnenstrahlungsbewertung mit der genauen Erfassung der lokalen Gegebenheiten wie Dachausrichtung, Neigung und Verschattung. So lässt sich die Effizienz der PV-Anlage realistisch einschätzen und optimal planen.

    Nutzung von Solarkatastern, Einstrahlungskarten und PVGIS-Tools

    Solarkataster sind digitale Karten, die anhand von Satellitendaten und geographischen Informationen das Solarpotenzial von Gebäuden sichtbar machen. Sie liefern Informationen zur jährlichen Globalstrahlung, zu Dachflächen und möglichen Verschattungen. Ergänzend dazu bieten Einstrahlungskarten regionale Werte der Sonneneinstrahlung, die als Basis für Ertragsschätzungen dienen. Das PVGIS-Tool der Europäischen Kommission erlaubt zudem eine simulationstechnische Berechnung des erwarteten Stromertrags, basierend auf Standortdaten, Wetterstatistiken und Systemparametern. Anwender können mit PVGIS realitätsnahe Prognosen für verschiedene Modultypen und Ausrichtungen erhalten, wobei typische Fehler wie eine ungenaue Standortdefinition oder veraltete örtliche Wetterdaten vermieden werden sollten.

    Bewertung von Dachausrichtung, Neigung und Verschattung – worauf kommt es konkret an?

    Die Südausrichtung ist ideal für maximale Erträge, dennoch können leichte Abweichungen bis 30 Grad Ost- oder Westlage akzeptable Leistungseinbußen von 10-15 % bringen. Die Dachneigung beeinflusst die Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter erheblich: Optimal sind Winkel zwischen 25 und 35 Grad, da hier die Jahresstrahlung maximal genutzt wird. Flachere Dächer unter 15 Grad oder steilere über 45 Grad verringern den Ertrag spürbar. Ebenso kritisch ist die Verschattung durch benachbarte Gebäude, Bäume oder Schornsteine – bereits kurzfristige Schattenwurfzeiten am Morgen oder Abend können den Ertrag um bis zu 20 % mindern. Daher sollten Verschattungssimulationen für typische Tages- und Jahreszeiten Standard sein, um realistische Anlagengrößen und Montagesysteme zu bestimmen.

    Besonderheiten bei Flachdächern und alternativen Standorten

    Bei Flachdächern entfällt die natürliche Dachneigung, weshalb Aufständerungen notwendig sind, um optimale Winkel und Ausrichtungen zu erreichen. Das erhöht zwar die Installationskosten, ermöglicht jedoch häufig eine bessere Sonneneinstrahlung und weniger Verschattung. Zu beachten ist dabei die Traglast des Daches und lokale Windlasten, die das Montagesystem beeinflussen. Alternative Standorte wie Freiflächen oder Fassaden erfordern gesonderte Potenzialbewertungen, da sie andere Einflüsse auf Ertrag und Wirtschaftlichkeit haben. Insbesondere bei Fassaden ist der Ertrag niedriger, jedoch können sie durch Integration in die Gebäudearchitektur zusätzliche Vorteile bieten.

    Tipp: Für eine realistische Ertragsprognose empfiehlt sich die Kombination verschiedener Datenquellen (Solarkataster, PVGIS, lokale Wetterstationen) und gegebenenfalls eine professionelle Begehung vor Ort. So vermeiden Sie unerwartete Kosten durch Fehlplanungen und optimieren das Verhältnis von Investition und Stromertrag.

    Welche Anforderungen und Komponenten sind bei der individuellen Anlagendefinition zu beachten?

    Bei der Photovoltaik Planung gilt es, die Auswahl passender Module und Wechselrichter, die passende Dimensionierung der PV Anlage sowie die Integration von Speicher- und Monitoring-Komponenten präzise aufeinander abzustimmen. Nur so lässt sich eine effiziente und wirtschaftliche Lösung realisieren.

    Die sorgfältige Auswahl der Solarmodule und Wechselrichter ist essenziell, um technische Kennzahlen wie Wirkungsgrad, Nennleistung und Leistungsabgabe unter realen Bedingungen zu optimieren. Hochwertige Module mit einer Wirkungsgradspanne zwischen 18 und 22 Prozent bieten meist eine bessere Flächenausbeute, wohingegen Wechselrichter mit einem Wirkungsgrad von über 97 % die Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom effizient gestalten. Ein häufiger Fehler bei der Anlagenplanung besteht darin, nur auf den Anschaffungspreis zu achten und technische Details außer Acht zu lassen, was zu Leistungseinbußen und erhöhten Betriebskosten führen kann.

    Dimensionierung der Anlage: Welche Leistung passt zum Verbrauch und Budget?

    Die Dimensionierung der PV Anlage richtet sich primär nach dem individuellen Stromverbrauch, der Dachfläche und dem verfügbaren Budget. Als Faustregel empfiehlt sich, den Jahresstromverbrauch zu ermitteln und die Anlagengröße so zu wählen, dass etwa 70–90 % des Bedarfs gedeckt werden können, um die Wirtschaftlichkeit zu maximieren. In der Praxis bedeutet dies beispielsweise für einen durchschnittlichen Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch eine Anlagenleistung von rund 5 bis 6 kWp. Bei der Budgetplanung sollten zusätzlich Anschaffungs- und Installationskosten sowie mögliche Förderungen berücksichtigt werden.

    Tipp: Achten Sie darauf, Ihre Anlage nicht zu überdimensionieren, da ein Überschussstrom nur zu niedrigen Einspeisevergütungen ins Netz eingespeist wird, was die Rentabilität verringert.

    Integration von Speicherlösungen und smarten Monitoring-Systemen

    Die Einbindung von Batteriespeichern ermöglicht eine höhere Autarkie und eine optimierte Eigenverbrauchsquote. Lithium-Ionen-Speicher offerieren heute Speicherkapazitäten von 5 bis über 15 kWh, passend zu typischen Haushaltsanlagen. Wichtig ist eine intelligente Steuerung, die den Lade- und Entladevorgang effizient regelt. Smarte Monitoring-Systeme erfassen in Echtzeit Erträge, Verbrauch und Betriebszustand der PV Anlage. Dadurch lassen sich Störungen frühzeitig erkennen und die Anlagenperformance über Plattformen oder Apps dauerhaft überwachen. Moderne Systeme sind oft mit automatischen Alarmfunktionen ausgestattet, die Fehlfunktionen proaktiv melden.

    Hinweis: Die Kombination aus qualitativ hochwertigen Komponenten, abgestimmter Dimensionierung sowie Speicher- und Monitoringtechnologie ist der Schlüssel zu einer langlebigen und wirtschaftlichen Photovoltaikanlage. Weitere Informationen finden sich auf Seiten von Bundesverband Solarwirtschaft und den technischen Dokumentationen von Wechselrichterherstellern wie SMA Solar Technology.

    Was sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines PV-Planungsexperten oder Anbieters?

    Ein kompetenter PV-Planungsexperte zeichnet sich durch umfassende Erfahrung, den Einsatz professioneller Planungstools und eine transparente Projektkommunikation aus. Wichtige Kriterien sind zudem Referenzen geprüfter Projekte, eine nachvollziehbare Kostengliederung und aktive Qualitätssicherung während der Umsetzung.

    Checkliste für die Bewertung von Dienstleistern und Komplettangeboten

    Bei der Auswahl eines Anbieters zur Photovoltaik Planung ist es essenziell, nicht nur auf den Gesamtpreis der PV-Anlage zu achten, sondern auch auf die Zusammensetzung des Angebots. Ein seriöser Dienstleister listet etwa klare Angaben zu Modulen, Wechselrichtern, Montagesystemen und Installation auf. Zertifizierungen wie die nach DIN EN ISO 9001 oder Mitgliedschaften in Solarverbänden signalisieren Qualität und Branchenkenntnis. Zusätzlich sollte der Anbieter eine individuelle Standortanalyse inklusive Verschattungsprüfung durchführen, um realistische Ertragsprognosen zu gewährleisten. Ein häufiger Fehler bei der Auswahl ist, ausschließlich auf den günstigsten Anbieter zu setzen, der oft wichtige Leistungen wie Qualitätskontrollen oder eine detaillierte Dokumentation ausspart.

    Welche Planungs-Tools und Software sollten Profis nutzen?

    Professionelle Anbieter verwenden Software wie Sunny Design, PVGIS oder spezielle GIS-gestützte Systeme zur genauen Simulation des Energieertrags und dimensionieren die PV-Anlage passgenau an den Standort. Moderne Tools berücksichtigen Faktoren wie Dachneigung, Ausrichtung, lokale Einstrahlungsdaten und Verschattungssituationen. Ein Beispiel: Mit der Software können Varianten durchgespielt werden, um die optimale Kombination aus Modulen und Wechselrichtern zu bestimmen. Diese Datengrundlage minimiert das Risiko von Fehlinvestitionen und hilft, die photovoltaik anlage kosten realistisch einzuschätzen. Anbieter, die nur rudimentäre Tools oder Standardkalkulationen nutzen, liefern oft ungenaue Ertragsprognosen mit inkorrekter Wirtschaftlichkeitsbewertung.

    Projektmanagement und Qualitätssicherung während der Umsetzung

    Eine strukturierte Projektplanung mit klar definierten Meilensteinen ist unerlässlich, um Termine und Budgets einzuhalten. Kompetente Anbieter setzen moderne Projektmanagement-Software ein und koordinieren alle Gewerke, vom Netzanschluss bis zur Inbetriebnahme, lückenlos. Regelmäßige Baustellenkontrollen und Dokumentationen der Baufortschritte sichern die Einhaltung von Qualitätsstandards. Ein alltägliches Problem ist unzureichende Abstimmung zwischen Planern, Installateuren und Netzbetreibern, was zu Verzögerungen und Mehrkosten führt. Händler, die Qualitätssicherung ernst nehmen, bieten oft eine Art Baustellenbetreuung oder Bausachverständige, die technische Abnahmen durchführen. Damit wird sichergestellt, dass die geplanten Solarmodule nach den Normen installiert werden und langfristig effizient arbeiten.

    Wie sichert man den finanziellen Erfolg und nachhaltigen Betrieb der PV-Anlage durch kluge Planung?

    Die sorgfältige Photovoltaik Planung gewährleistet durch Förderprogramme, Wirtschaftlichkeitsanalysen und vorausschauende Betriebskonzepte den langfristigen finanziellen Erfolg und eine nachhaltige Leistungsfähigkeit der PV-Anlage. Nur wer diese Faktoren kombiniert, vermeidet teure Fehler und maximiert Eigenstromertrag sowie Rentabilität.

    Ein zentraler Baustein für den wirtschaftlichen Erfolg einer Photovoltaik Anlage sind Fördermöglichkeiten und Finanzierungshilfen. Staatliche Programme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder KfW-Kredite können die Anfangsinvestition deutlich senken und die Amortisationszeit verkürzen. Daher ist es essenziell, vor Projektstart alle verfügbaren Zuschüsse und Darlehen systematisch zu prüfen und in die Finanzplanung einzubeziehen. Parallel dazu empfiehlt sich eine gründliche Wirtschaftlichkeitsprüfung, die unter Berücksichtigung von Anschaffungskosten, Stromverbrauch, Einspeisevergütung sowie zukünftiger Strompreisentwicklung realistische Renditeprognosen erstellt.

    Achtung: Häufige Planungsfehler wirken sich später direkt auf Ertrag und Kosten aus. Dazu zählt beispielsweise die falsche Dimensionierung der PV-Anlage, die entweder zu Überangebot und ungenutztem Strom oder zu einer zu kleinen Leistung führt, die den Eigenverbrauch nicht optimal deckt. Auch eine ungünstige Ausrichtung oder Verschattung durch Bäume und Nachbargebäude kann den Ertrag um bis zu 20 % mindern. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Vernachlässigung der Wechselrichterwahl und Verkabelung, was zu höheren Betriebskosten und erhöhtem Wartungsaufwand führt. Wer diese Punkte frühzeitig beachtet, vermeidet Nachrüstungen und Ertragseinbußen.
    Tipp: Ein gut dokumentierter Planungsprozess inklusive Verschattungsanalyse, Ertragsdatenbankabgleich und Simulationstools wie PVGIS oder Sunny Design kann solche Fehler minimieren und die Entscheidung absichern.

    Praxisbeispiele: Von der Planung bis zum ersten kWh Eigenstrom

    Ein Bauherr in Bayern nutzte bei der Planung die Solar-Planit Projektverwaltung, um die Förderanträge mit der technischen Planung zu verknüpfen. Durch die genaue Ertragsberechnung und dynamische Simulation der Einspeisevergütung erreichte seine PV-Anlage nach 6 Jahren die vollständige Kostenrückgewinnung. Ein weiterer Installateur im Raum Berlin integrierte kompakte Batterie- und Wechselrichtersysteme speziell, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und den Netzeinspeisungsanteil zu minimieren. So konnte er den jährlichen Eigenstromanteil auf über 70 % steigern und Betriebskosten langfristig reduzieren.

    Diese Beispiele zeigen, dass eine fundierte Photovoltaik Planung neben technischer Expertise auch die wirtschaftliche Betrachtung umfassen muss, um Nachhaltigkeit sicherzustellen. Gleichzeitig sind regelmäßige Wartungskonzepte und Monitoringsysteme ein Muss, damit die PV-Anlage dauerhaft ihre Leistung hält und störungsfrei arbeitet. Nur durch diese umfassende und praxisorientierte Planung wird die Investition in eine Photovoltaikanlage zu einer lohnenden, dauerhaft profitablen Lösung für Eigenheimbesitzer und Unternehmen.

    Fazit

    Eine durchdachte Photovoltaik Planung ist der Schlüssel zu einer effizienten und langlebigen PV-Anlage. Nur mit sorgfältiger Analyse von Standortfaktoren, Energiebedarf und Technik lassen sich Investitionen optimal nutzen und Erträge maximieren. Wer diese Aspekte professionell angeht, kann langfristig Kosten senken und die Umwelt nachhaltig entlasten.

    Um die beste Lösung für das eigene Projekt zu finden, empfiehlt es sich, frühzeitig Experten einzubinden und realistische Ertragsprognosen erstellen zu lassen. So vermeiden Sie Fehlplanungen und treffen fundierte Entscheidungen, die Ihre Investition wirklich lohnenswert machen.

    Häufige Fragen

    Was sind die ersten Schritte bei der Photovoltaik Planung?

    Zu Beginn der Photovoltaik Planung sollten Sie eine Standortanalyse durchführen, um Sonneneinstrahlung und Dachbedingungen zu prüfen. Anschließend definieren Sie die Anlagengröße, wählen passende Module und klären Finanzierungsoptionen.

    Welche Tools helfen bei der effizienten Planung einer PV-Anlage?

    Nützliche Tools sind Solarkataster, PVGIS und Sunny Design. Sie bieten Einstrahlungsdaten, Ertragsprognosen und erleichtern die maßgeschneiderte Auslegung der PV-Anlage.

    Wie beeinflussen Dachneigung und Ausrichtung die PV-Anlagenplanung?

    Eine Südausrichtung und eine Dachneigung von etwa 30 Grad sind optimal für hohe Erträge. Neigungen unter 25 oder über 60 Grad können die Leistung reduzieren und sollten berücksichtigt werden.

    Welche Faktoren sind bei der Auswahl eines PV-Anbieters wichtig?

    Wichtig sind Zertifizierungen, Erfahrung, transparente Angebote und inkludierte Serviceleistungen. Vergleichen Sie Komplettpakete, um versteckte Kosten zu vermeiden und eine nachhaltige Planung sicherzustellen.

    Weitere empfohlene Artikel

    • So gelingt die optimale PV E-Auto Kombination zur Kostenersparnis im Alltag
    • Photovoltaikanlage planen: Eine praktische Anleitung für Einsteiger
    • PV-Eigenverbrauch durch gezielte Verbrauchssteuerung effektiv optimieren

    Quellen

    • Bundesverband Solarwirtschaft (solarwirtschaft.de)
    • SMA Solar Technology (sma.de)
    Ertragsmaximierung PV Modul Ausrichtung photovoltaik kosten photovoltaik planung Photovoltaik Software PV-Anlage optimieren PV-Anlagen Installation Solarstrom Eigenheim Standortanalyse Photovoltaik Verschattung vermeiden
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
    Sebastian
    Sebastian
    • Website

    Sebastian ist geprüfter Elektromeister und Redakteur bei Solaranlage.BLOG. In den vergangenen Jahren hat er über 100 Solar- und PV-Anlagen geplant, installiert und optimiert – von kleinen privaten Dachanlagen bis hin zu komplexen Gewerbeprojekten.

    Related Posts

    Mit durchdachter Photovoltaik Planung die optimale Energieausbeute erreichen

    31. Juli 2026

    Aufbau einer Photovoltaikanlage: Einfach und verständlich erklärt

    31. Juli 2026

    Photovoltaik Einsteiger praxisnah erklärt für den erfolgreichen Start zu Hause

    31. Juli 2026
    Leave A Reply Cancel Reply

    Sektorenkopplung PV zur effizienten Energiekostensenkung mit Heizsystemen nutzen

    31. Juli 2026

    Mit durchdachter Photovoltaik Planung die optimale Energieausbeute erreichen

    31. Juli 2026

    Holzofen und PV-Anlage: So steigern sie gemeinsam Energieeffizienz und Komfort

    31. Juli 2026

    Stromspeicher Wartung richtig durchführen für zuverlässige Energieversorgung

    31. Juli 2026

    Wie PV System Heizung im Alltag die Energiekosten nachhaltig senkt

    31. Juli 2026

    Photovoltaikanlage 10 kWp: Kosten und Fördermöglichkeiten im Überblick

    31. Juli 2026
    Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    © 2026 ThemeSphere. Designed by ThemeSphere.

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.