Die Energiewende ist in vollem Gange – und Österreich zählt zu den Ländern, die beim Ausbau erneuerbarer Energien besonders konsequent vorangehen.
Wer sich 2025 für eine Photovoltaikanlage entscheidet, profitiert von lukrativen Förderungen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene.
Doch welche Förderung für Solaranlagen in Österreich gibt es genau? Wie hoch sind die Zuschüsse? Und wie lässt sich der Förderantrag am besten stellen?
In diesem umfassenden Ratgeber erklären wir dir alles, was du über die Photovoltaik-Förderung in Österreich wissen musst – klar, aktuell und mit echten Praxisbeispielen.
Inhalt
- Warum sich eine Solaranlage in Österreich 2025 besonders lohnt
- Überblick: Förderlandschaft für Solaranlagen in Österreich
- Bundesförderung für Photovoltaikanlagen – das EAG-Investitionszuschussprogramm
- Förderung für Stromspeicher in Österreich
- Photovoltaik-Förderung in den Bundesländern
- Förderung in Wien
- Förderung in Niederösterreich
- Förderung in Oberösterreich
- Förderung in Steiermark, Tirol, Salzburg und Kärnten
- Förderung in Vorarlberg und Burgenland
- Förderung durch Gemeinden und Energieversorger
- Kombinationsmöglichkeiten: So nutzt du Förderungen optimal
- Praxisbeispiele: Wie viel du mit PV-Förderung sparen kannst
- Tipps für die Antragstellung
- Fazit: Förderung für Solaranlagen in Österreich clever nutzen
Warum sich eine Solaranlage in Österreich 2025 besonders lohnt
Der Umstieg auf Solarenergie war noch nie so rentabel wie jetzt.
Dank der Energiekrise, steigender Strompreise und der bundesweiten Förderung für Solaranlagen in Österreich amortisieren sich Photovoltaikanlagen heute in 6 bis 9 Jahren – deutlich schneller als früher.
Zusätzlich sorgt das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) für Planungssicherheit: Es garantiert fixe Zuschüsse für PV-Anlagen und Batteriespeicher, um Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen.
Vorteile einer PV-Anlage in Österreich:
- Reduzierung der Stromkosten um bis zu 70 %
- Unabhängigkeit von Energieversorgern
- Nachhaltige Wertsteigerung der Immobilie
- Zugang zu attraktiven Fördergeldern
- Positive Umweltbilanz durch CO₂-Einsparung
Mit anderen Worten: Die Investition in Solarenergie ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich klug.
Überblick: Förderlandschaft für Solaranlagen in Österreich
Die Förderung für Solaranlagen in Österreich ist mehrstufig aufgebaut und kann aus verschiedenen Quellen stammen:
| Förderebene | Beispiele | Art der Förderung |
|---|---|---|
| Bund | EAG-Investitionszuschuss, Klima- und Energiefonds | Zuschüsse, Einspeisetarife |
| Länder | Landesförderungen z. B. in Wien, OÖ, Tirol | Investitionszuschüsse |
| Gemeinden | Regionale Energieinitiativen | Bonusförderungen |
| Energieversorger | Wien Energie, EVN, Energie AG, etc. | Vergütungen, Prämien |
In vielen Fällen kannst du mehrere Förderungen kombinieren, solange sie sich nicht auf dieselben Kostenanteile beziehen.
Bundesförderung für Photovoltaikanlagen – das EAG-Investitionszuschussprogramm
Das wichtigste Instrument auf Bundesebene ist der EAG-Investitionszuschuss (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz).
Er wird von der OeMAG (Abwicklungsstelle für Ökostrom AG) verwaltet und unterstützt Neuinstallationen von Photovoltaikanlagen sowie Stromspeichern.
Fördervoraussetzungen:
- Förderung für Neuinstallationen, keine Nachrüstungen
- Anlage muss an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sein
- Gefördert werden Anlagen bis 1 MWp (1.000 kWp)
- Kein gleichzeitiger Erhalt anderer Bundesmittel für dieselbe Anlage
Förderhöhe (Stand 2025):
Die Zuschüsse hängen von der Anlagengröße und Standortkategorie ab:
| Anlagengröße | Förderung je kWp | Maximaler Zuschuss |
|---|---|---|
| bis 10 kWp | ca. 285 € | 2.850 € |
| 10–20 kWp | ca. 250 € | 5.000 € |
| 20–100 kWp | ca. 180 € | 18.000 € |
| 100–1.000 kWp | ca. 120 € | 120.000 € |
Tipp: Anlagen bis 35 kWp sind besonders attraktiv gefördert, da sie sowohl für Haushalte als auch kleine Betriebe ideal sind.
Antragsfristen:
- Die EAG-Förderrunden finden mehrmals jährlich statt (meist im Frühjahr und Herbst).
- Die Mittel sind oft binnen Stunden ausgeschöpft – schnelles Handeln ist entscheidend!
Förderung für Stromspeicher in Österreich
Zusätzlich zur PV-Förderung bietet das EAG-Programm auch Zuschüsse für Batteriespeicher, die die Eigenverbrauchsquote steigern.
Förderhöhe:
- 200 € pro kWh nutzbarer Speicherkapazität
- Maximal 50 % der Gesamtkosten förderfähig
- Kombination mit PV-Anlage erforderlich
Beispiel:
Ein 10 kWh-Speicher wird mit 2.000 € gefördert – bei einem Anschaffungspreis von rund 8.000 €.
Vorteile der Speicherförderung:
- Erhöhung des Eigenverbrauchs auf bis zu 80 %
- Unabhängigkeit von Strompreisschwankungen
- Beitrag zur Netzstabilität
Photovoltaik-Förderung in den Bundesländern
Neben der Bundesförderung bieten fast alle österreichischen Bundesländer zusätzliche Zuschüsse oder Sonderprogramme.
Diese Landesförderungen variieren in Höhe, Zielgruppe und Antragstellung.
Förderung in Wien
Wien fördert Solarenergie über das Programm „Solarförderung Wien Energie und Stadt Wien“.
Förderdetails:
- Bis zu 250 € pro kWp Zuschuss
- Maximal 10 kWp pro Haushalt
- Zusätzlich 200 € pro kWh für Stromspeicher
- Gefördert werden Privatpersonen, Betriebe und Vereine
Besonderheit:
In Wien ist auch die Mieterstromförderung möglich:
Hausgemeinschaften können gemeinsam PV-Strom erzeugen und nutzen – ein Modell mit starkem Zukunftspotenzial.
Förderung in Niederösterreich
Niederösterreich setzt mit dem Programm „Sonnenkraft NÖ“ auf nachhaltige Energieautarkie.
Förderhöhe:
| Maßnahme | Förderung |
|---|---|
| PV-Anlage bis 10 kWp | 275 € pro kWp |
| Speicher | 200 € pro kWh |
| PV-Thermie-Kombination | +15 % Bonus |
Zielgruppen:
- Private Hausbesitzer
- Landwirte
- KMU
Hinweis: Der Antrag erfolgt über die EVN oder das Land NÖ Energie-Referat. Wichtig: Förderung vor Errichtung beantragen!
Förderung in Oberösterreich
Oberösterreich gehört zu den Vorreitern in der Solarpolitik.
Die Energie AG und das Land OÖ bieten kombinierte Förderpakete.
Förderprogramme:
- Landesförderung OÖ Energiesparverband:
- 250 € pro kWp für PV
- 300 € pro kWh für Speicher
- Energie AG Solarbonus:
- Bis zu 500 € Bonus bei Stromeinspeisung
Ziel: Mehr Solarstrom im Eigenverbrauch und Netzstabilisierung durch Speicherlösungen.
Förderung in Steiermark, Tirol, Salzburg und Kärnten
Steiermark
- Förderung über „Energie Steiermark“: 200 € pro kWp
- Speicher: 250 € pro kWh
- Förderfähig sind auch Fassadenanlagen
Tirol
- Zuschüsse über das Tiroler Klimafonds-Programm
- 250 € pro kWp für PV, 200 € pro kWh Speicher
- Gemeinden oft mit Zusatzbonus (z. B. 300 € in Innsbruck)
Salzburg
- Salzburger Landesförderung: 250 € pro kWp
- Bonus für Anlagen mit mehr als 70 % Eigenverbrauch
- Förderung für Mieterstromprojekte in Mehrfamilienhäusern
Kärnten
- Förderung über die Kärntner Umweltstiftung
- 300 € pro kWp, max. 4.000 €
- 200 € pro kWh Speicherförderung
Förderung in Vorarlberg und Burgenland
Vorarlberg
- Energieinstitut Vorarlberg:
- 250 € pro kWp für Anlagen bis 20 kWp
- Speicher: 200 € pro kWh
- Kombination mit Gemeindeprogrammen möglich
Burgenland
- Förderung über das Programm „Burgenland Energie Zukunft“
- 300 € pro kWp (max. 3.000 €)
- Für Speicher zusätzlich 250 € pro kWh
- Unternehmen: bis 30 % Investitionszuschuss
Burgenland will bis 2030 zu 100 % mit erneuerbarem Strom versorgt sein – die PV-Förderung ist daher besonders attraktiv.
Förderung durch Gemeinden und Energieversorger
Viele Gemeinden und Energieanbieter bieten zusätzliche regionale Förderungen an.
Beispiele:
- EVN Niederösterreich: 100 € Zusatzbonus bei Netzeinspeisung
- Wien Energie: Bonus bei gemeinschaftlichen PV-Anlagen
- Energie Steiermark: 150 € Umweltbonus
- Kärnten Solarbonus: Prämie für Speicherinstallation
Diese Förderungen lassen sich in der Regel mit Landes- und Bundesprogrammen kombinieren, wodurch du die Gesamtförderung deutlich erhöhen kannst.
Kombinationsmöglichkeiten: So nutzt du Förderungen optimal
Um den maximalen Vorteil zu erzielen, solltest du Bundes-, Landes- und Gemeindeförderungen kombinieren – dabei ist wichtig, dass sie sich nicht auf dieselben Kostenpositionen beziehen.
Beispielrechnung (Haushalt in Niederösterreich, 10 kWp PV + 10 kWh Speicher):
| Kosten | Förderung | Betrag (€) |
|---|---|---|
| PV-Anlage (15.000 €) | EAG-Bundesförderung | 2.850 € |
| PV-Anlage | Land NÖ | 2.750 € |
| Speicher (8.000 €) | Land NÖ | 2.000 € |
| Gemeinde | Zusatzbonus | 300 € |
| Gesamtförderung | 7.900 € |
→ Nettoinvestition: ca. 15.100 € statt 23.000 €
→ Amortisationszeit: 7 Jahre
Praxisbeispiele: Wie viel du mit PV-Förderung sparen kannst
Beispiel 1: Einfamilienhaus in Wien
- 8 kWp PV-Anlage + 8 kWh Speicher
- Investition: 18.000 €
- Förderung:
- EAG 2.000 €
- Stadt Wien 2.000 €
→ Gesamtförderung: 4.000 €
Beispiel 2: Landwirtschaftsbetrieb in Steiermark
- 30 kWp PV-Anlage
- Förderung:
- Bundesprogramm: 5.400 €
- Land Steiermark: 6.000 €
→ Ersparnis: über 11.000 €
Beispiel 3: KMU in Oberösterreich
- 50 kWp PV-Anlage + 20 kWh Speicher
- Förderung: bis zu 30 % Investitionszuschuss
→ Jährliche Stromersparnis: über 10.000 €
Tipps für die Antragstellung
- Vor Installation beantragen: Förderungen gelten nur bei rechtzeitigem Antrag.
- Technische Anforderungen prüfen: z. B. Netzanschluss, Eigenverbrauchsanteil.
- Mehrere Programme vergleichen: Kombinierbare Zuschüsse sorgfältig wählen.
- Fachgerechte Installation: Nur zertifizierte PV-Installateure beauftragen.
- Fristen beachten: Viele Programme sind schnell ausgeschöpft.
Fazit: Förderung für Solaranlagen in Österreich clever nutzen
Die Förderung für Solaranlagen in Österreich macht den Einstieg in Solarenergie 2025 so attraktiv wie nie zuvor.
Ob du ein Haus besitzt, Unternehmer bist oder in einer Gemeinde lebst – Bund, Länder und Energieversorger bieten vielfältige Zuschüsse und Boni, die deine Investition deutlich rentabler machen.
Kurz zusammengefasst:
- EAG-Investitionszuschuss: 285 € pro kWp bundesweit
- Landesförderungen: bis zu 300 € pro kWp + Speicherbonus
- Kombinierbare Programme: Bund + Land + Gemeinde
- Hohe Ersparnis: bis zu 30 % der Gesamtkosten
- Ziel: 100 % erneuerbare Stromversorgung bis 2040
👉 Fazit in einem Satz:
Die Photovoltaik-Förderung in Österreich ist 2025 der Schlüssel zu günstiger, nachhaltiger Energie – und eine echte Chance, die Energiewende selbst mitzugestalten.
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